7 Tipps gegen Kreatiefs

Die meisten Menschen die zeichnen kennen das sicher, irgendwann kommt man an einem Punkt, da fällt einem nichts mehr ein. Man weiß nicht mehr was man zeichnen soll und ist mit jeder einzelnen Skizze mehr als unzufrieden. Vielleicht schafft man nicht mal eine Skizze und sitzt einfach vor einem weißen Blatt Papier.
So ging´s mir im April. Ich war weder motiviert zu zeichnen, noch mit dem zufrieden was dabei herausgekommen ist.
Allerdings habe ich da auch ein paar Dinge, die mir helfen wieder ins zeichnen rein zu kommen und die möchte ich euch heute näher bringen und manche Punkte lassen sich sicher auch auf ganz andere Dinge des Lebens übertragen, bei denen man etwas Motivation und Inspiration benötigt.




1. Draw it again
Wer viel auf Künstler-Seiten wie Deviantart oder Instagram vorbeischaut hat sicher dieses Meme schon das ein oder andere Mal gesehen. Im Grunde geht es darum sich ein altes Bild von sich zu nehmen und es erneut zu zeichnen. Zum einen braucht man sich so keine neue Idee zu überlegen und zum anderen ist es total motivierend, weil man sieht wie sehr man sich über die Jahre doch verbessert hat – etwas was mir sonst eher nicht auffällt, einfach weil es ein schleichender Prozess ist.
Hier zeige ich euch mal ein paar Draw it agains, die ich in den letzten Monaten und Jahren schon so gezeichnet habe:






2. Sich ein Foto nehmen und es einfach abzeichnen
Auch hier ist der Vorteil das man nicht groß überlegen muss. Ich mach das am liebsten mit Landschaften. Falls ihr das Bild hinterher hochladen wollt, solltet ihr nur darauf achten, dass ihr das Bild als Vorlage dann auch benutzen dürft und die Quelle angeben.
Nebenbei hat das ganze auch noch einen schönen Lerneffekt.

3. Sich selbst eine Challenge setzen
Versucht doch vielleicht auch einfach mal an etwas was ihr sonst nicht zeichnen würdet. Das kann zum Beispiel ein anderer Stil sein. Realistisch anstatt Manga? Wieso nicht mal probieren, denn selbst wenn das Ergebnis eher bescheiden aussieht, ihr müsst es ja niemanden zeigen.
Oder auch ein Motiv, das eher untypisch ist für euch.
Ich zum Beispiel arbeite grade an einem Bild auf dem ich alle meine Charas versucht habe drauf zu bekommen. Es tummeln sich tatsächlich 24 Personen und Tiere auf dem Bild.

4. Gekritzel
Nehmt einen hellen Stift, schließt die Augen und kritzelt wirre Linien auf das Papier und schaut dann drauf. Versucht irgendetwas zu erkennen und nehmt dann einen dunkleren Stift und macht eine grobe Skizze drüber. Gefällt euch noch nicht? Dann macht einen zweiten und dritten Versuch.
Bei mir kommen da meistens sehr kuriose Motive bei heraus. Gefällt euch eine grobe Skizze könnt ihr sie auf einem neuen Blatt sauberer ausarbeiten.

5. Andere Materialien ausprobieren
Ich bin sicher nicht die einzige die Zeichenmaterialien im Schrank hat die eher weniger genutzt werden. Bei sind das etwa die Ölkreiden und Wasserfarben, ich fühle mich mit Stiften meistens am wohlsten. Aber warum nicht mal etwas anderes ausprobieren? Jedes Medium hat ja bekanntlich seine Eigenarten mit denen man schöne Motive zaubern kann. Zusätzlich gibt es auch zu fast allem Tutorials und Anleitungsvideos im Internet.
Und auch hier gilt wieder, wenn es nicht gelingt, braucht es niemand zu Gesicht bekommen.

6. Den Ort wechseln
Ich gebe zu ich zeichne meistens auf dem Bett. Es ist halt einfach so bequem. Manchmal kann es bei mangelnder Kreativität auch helfen sich an einen anderen Ort zu begeben. Das kann ganz einfach sein das man vom Bett zum Schreibtisch oder Sofa wechselt oder nach draußen geht, in einen Park, in den Wald, an einen See. Letzte bieten dann auch gleich wieder schöne Motivvorlagen. Vielleicht hilft es euch auch, wenn ihr Menschen um euch herum habt, dann könntet ihr in ein Café gehen, mit der Straßenbahn durch die Stadt fahren (empfiehlt sich wohl eher nur für die Leute die eine Monats- oder Jahreskarte haben) oder euch in der Stadt auf eine Bank setzen.


7. Das zeichnen, zeichnen sein lassen
Manchmal kann man sich anstrengen so viel man will, es klappt einfach nicht. Dann solltet ihr vielleicht den Stift wirklich einmal liegen lassen. Vielleicht sucht ihr euch Inspiration in Musik, Filme, Serien, Büchern oder womit ihr auch immer sonst gerne eure Freizeit verbringt. Ihr könnt euch auch eure besten Freunde schnappen und mit ihnen etwas schönes unternehmen.
Wenn ihr selber vergesst, das ihr grade in einem Krea-tief festhängt, dann wird es mit Sicherheit auch von selber wieder verschwinden. Macht euch nur keinen Druck, denn das dürfte in den meisten Fällen eher Gegenteilige Wirkung zeigen und ihr verkrampft nur noch mehr.


Ich hoffe das euch die Tipps vielleicht helfen, wenn ihr das nächste Mal ein Krea-tief habt, aber eigentlich hoffe ich noch mehr, dass ihr sie benötigen werdet, aber ganz ehrlich, ich glaube das Glück haben nur die wenigstens Zeichner.
Habt ihr vielleicht noch eine Methode oder einen Tipp was ihr macht, wenn euch Inspiration und Motivation fehlen?

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